Trotz Klage gegen A 44 - Baugenehmigung für Ausbau der A 7 unterschrieben

Posch zur A44: Wir bauen weiter

Kassel. Trotz der Klage der Bürgerinitiative Pro A 44 gegen den Bau des Teilstücks der Autobahn zwischen Helsa/Ost und Hess. Lichtenau/West wird das Land Hessen dort mit den Bauarbeiten beginnen.

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Das bekräftigte Hessens Verkehrsminister Dieter Posch (FPD) am Montag in Kassel.

Zudem sei die Bürgerinitiative Pro A 44 keine nach dem Naturschutzrecht anerkannte Organisation. Man sehe der Klage also gelassen entgegen.

Nach Informationen unserer Zeitung könnte schon in wenigen Tagen ein kleines Stück Wald gerodet werden, um die Bauarbeiten vorzubereiten. Sie sollen dann im Sommer beginnen.

Posch unterschrieb am Montag die Baugenehmigung (also den Planfeststellungsbeschluss) für den achtstreifigen Ausbau der Autobahn 7 zwischen Kassel-Süd und Kassel-Ost. Die Strecke ist 6,2 Kilometer lang und wird 55 Millionen Euro kosten.

Der Ausbau ist nötig, da auf diesem Abschnitt im Jahr 2020 nach Fertigstellung der A 44 täglich rund 105 000 Autos fahren werden. Heute sind es 76 000. Vor dem eigentlichen Ausbau werde der Lärmschutz deutlich verbessert, versicherte Posch. Es werde teilweise ein Flüsterasphalt aufgebracht und die Lärmschutzwände würden erhöht.

Ob es auch gegen diesen Ausbau Klagen geben wird, steht noch nicht fest. Die Ausbaupläne liegen nun in der Stadt Kassel und den Gemeinden Niestetal, Kaufungen, Lohfelden und Fuldabrück aus. Der Ausbau soll insgesamt vier Jahre dauern.

Von Frank Thonicke

Quelle: HNA

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