Anwalt hält Thomas Wolf für kaum verhandlungsfähig

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Thomas Wolf

Frankfurt. Der Frankfurter Anwalt des Schwerverbrechers Thomas Wolf hält seinen Mandanten nur für bedingt oder gar nicht verhandlungsfähig. Der Gesundheitszustand von Wolf habe sich verschlechtert, teilte Strafverteidiger Joachim Bremer am Mittwoch in Frankfurt mit.

Nach seiner Einschätzung könne wegen einer Borreliose-Erkrankung Wolfs nach einem Zeckenstich maximal eine gute Stunde pro Tag verhandelt werden. Eine Hauptverhandlung mit diesem Umfang dürfte daher nicht möglich sein. Die Frage der Verhandlungsfähigkeit müsse noch von einem Gutachter geklärt werden. Wolf soll vor dem Landgericht Wiesbaden der Prozess gemacht werden. Ein Termin steht noch nicht fest.

Der 57-Jährige war Ende Mai 2009 festgenommen worden, nachdem er eine Wiesbadener Bankiersfrau entführt und etwa 1,8 Millionen Euro Lösegeld erpresst hatte. (lhe)

Quelle: HNA

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