Nach Einsturz der Halle an der Gedenkstätte Point Alpha: Start der Aufräumarbeiten

Rasdorf. Nach dem Einsturz einer historischen Ausstellungshalle aus dem Kalten Krieg haben am Donnerstag an der Gedenkstätte Point Alpha die Aufräum- und Bergungsarbeiten begonnen.

Eine Spezialfirma sei in Rasdorf an der Grenze von Hessen zu Thüringen im Einsatz, um die geschichtsträchtigen Exponate nach dem Dacheinsturz Ende Dezember zu retten. „Wir rechnen damit, dass die Experten drei bis vier Tage beschäftigt sein werden. Wir hoffen, dass wir Anfang nächster Woche Klarheit haben“, sagte die stellvertretende Stiftungsdirektorin Stefanie Bode.

Die Aufräumarbeiten begannen am Donnerstag damit, dass ein Bagger die Schneemassen beiseite räumte, damit die Baustelle eingerichtet werden konnte. Nach und nach will man sich zu den Ausstellungsstücken vorarbeiten. „Wie lange die gesamte Bergung dauert, ist ungewiss“, sagte Bode. Die Kosten für das Unglück übernimmt eine Versicherung.

Lesen Sie auch

Kurz vor dem Jahreswechsel hatte sich das Unglück auf dem ehemaligen US-Militärgelände ereignet. Unter den Schneemassen auf dem Dach der 1985 erbauten Halle wurden vor allem zwei Helikopter und ein US-Militärfahrzeug verschüttet. „Nach den Aufräumungsarbeiten werden wir mehr über den Zustand der historischen Fahrzeuge wissen und Klarheit über die Statik der noch stehenden Hallenteile haben“, sagte der Vorsitzende der Point Alpha Stiftung, Wolfgang Hamberger.

Anschließend würden in Abstimmung mit dem Denkmalschutz weitere Entscheidungen zum Wiederaufbau fallen. (lhe)

Quelle: HNA

Kommentare