Bald Krisenstab gegen Arbeitslosigkeit

Wird genauer beobachtet: Arbeitslosigkeit in Wetzlar. Foto: dpa

WETZLAR. Die mittelhessische Stadt Wetzlar wird zur Modellregion eines Statistikprojekts der Bundesagentur für Arbeit. Gemeinsam mit den Bezirken Offenburg und Lüneburg wird in Mittelhessen eine Methode angewendet werden, die schnellere Reaktionen auf dem Arbeitsmarkt ermöglichen soll. Nach Angaben der hessischen Regionaldirektion in Frankfurt werden in dem neuartigen „Arbeitsmarktmonitor“ 88 Branchen genauer beobachtet.

Die Daten und Trends sollen die Grundlage zu schnell einberufenen Treffen mit den regionalen Akteuren bilden. Dabei will die Arbeitsagentur als Initiator auftreten. Gesprächspartner seien die Arbeitgeber, die Gewerkschaften und die politischen Entscheidungsträger. Ab März sollen die Daten des Arbeitsmarktmonitors auch im Internet abrufbar sein.

Die Daten werden grundsätzlich für alle Arbeitsagenturbezirke erhoben. Die jeweiligen Agenturen sind nach Angaben der Regionaldirektion auch frei, mit den Ergebnissen offensiv umzugehen und eigene Arbeitsmarktkonferenzen einzuberufen. In Wetzlar sei dies unter Beteiligung der Landesregierung aber schon beschlossene Sache. (lhe)

Quelle: HNA

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