Bischof Algermissen würdigt Papstbrief

Bistum will lückenlose Aufklärung

Heinz Josef Algermissen

Fulda. Als ein geistlich-pastorales Dokument zur rechten Zeit hat der Bischof von Fulda, Heinz Josef Algermissen, den Hirtenbrief von Papst Bendedikt XVI. zum sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche bezeichnet. In ihm werde bittere Wahrheit offen ausgesprochen, was schmerzlich, aber auch befreiend sei. Die schonungslose Anaylse des Papstes, die sich an die Katholiken in Irland richtet, sei eindeutig „eine Botschaft auch an uns in Deutschland, die ohne Wenn und Aber auch für das Bistum Fulda gelten muss“.

Algermissen erklärte weiter, dass Fehler der vergangenen Jahre und Jahrzehnte keinesfalls wiederholt werden dürften. Jedes Bistum brauche lückenlose Aufklärung und uneingeschränkte Transparenz. Daran und an zukünftiger Prävention arbeite auch das Bistum Fulda, dem ein schwerer Weg bevorstehe. (kle)

Quelle: HNA

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