Wegen Ehec gesperrter Gemüsehof darf wieder Lebensmittel verkaufen

Frankfurt. Der Frankfurter Gemüsehof, der nach einem Ehec-Fund in Salat und Waschwasser gesperrt worden war, darf wieder Lebensmittel verkaufen. Der Betrieb verstärke unter anderem seine Kontrollen, um künftig eine Belastung mit dem aggressiven Darmkeim auszuschließen, teilte das hessische Verbraucherschutzministerium am Mittwoch mit.

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Auf einem Salat aus dem Betrieb war am 9. Juni ein Ehec-Keim entdeckt worden. Dabei handelte es sich aber nicht um die gefährliche Art O104:H4. Die Ware wurde zurückgerufen. Da Ehec auch in der Salatwaschanlage festgestellt wurde, war der gesamte Betrieb gesperrt worden.

Die Geschäftsführung des Gemüsehofes reagierte erleichtert. Es seien alle notwendige Maßnahmen ergriffen worden. „Unter anderem haben wir die gesamte Wasseranlage einer Desinfektion unterzogen, so dass diese sich nach behördlicher Überprüfung auf dem neuesten Stand der Trinkwasserverordnung befindet“, hieß es in einer Mitteilung. Zugleich werde die Ware einer strengen Qualitätsüberprüfung unterzogen und regelmäßig Proben entnommen.  (dpa)

Quelle: HNA

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