Verdächtiger drohte Ministerpräsidenten

Euro-Jobber legte Feuer aus Frust

FRANKFURT. Unter der Bezeichnung „Bewegung Morgenlicht“ soll ein 49-jähriger Frankfurter von Oktober 2009 bis Februar 2010 sieben Brandanschläge in der Metropole verübt und Ministerpräsident Roland Koch (CDU) eine Bombendrohung geschickt haben. Der Ein-Euro-Jobber sitzt in Untersuchungshaft.

Die Brandanschläge hatten unter anderem zwei Bankfilialen, einen Drogeriemarkt und eine Zeitarbeitsfirma getroffen. In Bekennerschreiben hatte er gegen Dumpinglöhne und Zeitarbeit protestiert sowie einen Mindestlohn von neun Euro gefordert.

Ministerpräsident Roland Koch erhielt eine Rohrbombenattrappe, nachdem er Ende Januar eine Arbeitspflicht für Hartz-IV-Empfänger gefordert hatte. (lhe)

Quelle: HNA

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