Heftige Regenfälle

Feuerwehren rücken in Nordhessen zu fast einhundert Einsätzen aus

Kassel. Die Feuerwehren in und um Kassel sind am Dienstagabend nach heftigen Regenfällen zu annähernd einhundert Einsätzen ausgerückt. Und auch am Mittwochnachmittag hatten die Helfer alle Hände voll zu tun.

Vollgelaufene Keller, umgestürzte Bäume und Blitzeinschläge seien mit dem Unwetter einhergegangen, sagte ein Feuerwehrsprecher am Mittwoch. Gegen 16 Uhr sei es mit starkem Regen losgegangen, der dann eineinhalb Stunden andauerte.

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Ein Feuerwehrmann erlitt in Fuldabrück bei einem Einsatz in einem unter Wasser stehenden Keller einen leichten Stromschlag. Für zwei Stunden musste in Kassel die Kreisstraße 51 gesperrt werden, weil ein großer Baum quer über der Fahrbahn lag.

Rund um die nordhessische Kleinstadt Wolfhagen wurde die Feuerwehr am Mittwoch nach Regenfällen zu einigen Einsätzen gerufen. Einige Keller seien voller Wasser gelaufen, so die Polizei in Kassel.

Das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie berichtete am Mittwochabend von erhöhten Ozonwerten. Am Nachmittag seien erhöhte Konzentrationen (mehr als 180 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft) in Fulda und auf der Wasserkuppe in der Rhön festgestellt worden. Kindern und Jugendlichen sowie Personen, die empfindlich auf erhöhte Werte reagieren, wurde empfohlen, körperliche Tätigkeiten im Freien zu vermeiden. Von sportlichen Ausdauerleistungen werde abgeraten. (lhe)

Quelle: HNA

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