Hessens Grundschüler erhalten weiter Verkehrsunterricht

Kassel. Die Verkehrserziehung an hessischen Grundschulen wird nicht eingeschränkt. Darauf wies das Kultusministerium gegenüber unserer Zeitung hin, nachdem der Kasseler SPD-Landtagsabgeordnete Timon Gremmels sich besorgt geäußert hatte, dass die Verkehrserziehung im Entwurf zum neuen hessischen Schulgesetz nicht mehr aufgeführt wird.

Des Rätsels Lösung: Laut Kultusministerium „bringt sich zum einen die Unfallkasse aus Eigeninteresse als Partner in den Bereich der Fortbildung ein“, zum anderen bleibe die Verkehrserziehung als Unterrichtsinhalt erhalten. Er gehöre weiter zu den übergreifenden Bildungs- und Erziehungsaufgaben der Schule, werde jedoch „aus Gründen der Verschlankung des Gesetzestextes im novellierten Schulgesetz nicht mehr explizit aufgeführt“. Stattdessen wählt die Landesregierung nun den Verordnungs- statt des Gesetzesweges. (jum)

Quelle: HNA

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