CDU-Finanzaffäre in Mainz: Spur führt nach Eberbach

Wiesbaden/Mainz. Die staatsanwaltlichen Ermittlungen in der Finanzaffäre der rheinland-pfälzischen CDU führen erneut auch ins Rheingauer Kloster Eberbach.

Der frühere Geschäftsführer der Stiftung Kloster Eberbach, Markus Hebgen, soll 40 000 Euro aus Klostermitteln für die Zahlung von Rechnungen der rheinland-pfälzischen CDU verwendet haben.

Hebgen, der bis 2006 CDU-Fraktionsgeschäftsführer im Mainzer Landtag gewesen war, hatte seinen Posten in der Stiftung 2008 verloren. Er hatte 31.000 Euro Stiftungsgelder in die eigene Tasche gewirtschaftet. Dieser Fall ist strafrechtlich abgeschlossen, das Geld erhielt die Stiftung inzwischen zurück. Die neuen Ermittlungen würden durch die Stiftung wie die vorherigen auch vollumfänglich unterstützt, so das für Kloster Eberbach zuständige Umweltministerium. In der Mainzer CDU-Affäre geht es darum, dass der Fraktion Belege für hohe Zahlungen im Landtagswahlkampf 2006 fehlen. (wet)

Quelle: HNA

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