iPhone-Akku: So verlängern Sie die Laufzeit

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Wer beruflich auf Erreichbarkeit angewiesen ist, sollte sein iPhone-Akku nicht durch Stromfresser belasten.

Der iPhone-Akku muss – wie bei vielen anderen Smartphones – oft schon nach 24 Stunden aufgeladen werden. Wir verraten Ihnen, was Sie tun können, um seine Laufzeit zu verlängern.

iPhone-Fans sind in der Regel sehr zufrieden mit Ihrem Gerät – wenn nicht der Akku wäre. Scheinbar ohne allzu große Einwirkung des Nutzers neigt sich die Batterie viel zu schnell dem Ende entgegen. Die Ursache dafür liegt meist in den Einstellungen des iPhones. Apps, Ortungs- und E-Mail-Programme aktualisieren sich automatisch über das Internet, ohne dass Sie es merken. Dank Flatrates, die auf die Bedürfnisse des iPhone-Nutzers zugeschnitten sind, macht sich dies zwar nicht mehr auf der Telefonrechnung bemerkbar, dafür aber beim iPhone-Akku. Folgende Einstellungen werden Ihnen helfen, die Batterie länger am Laufen zu halten:

Ist die WLAN-Funktion beim iPhone aktiv, sucht diese ständig nach neuen Netzwerken. Nutzen Sie WLAN-Verbindungen ohnehin nur zuhause oder bei der Arbeit, sparen Sie viel Strom, wenn Sie die Wi-Fi-Suche zwischendurch ausschalten.

Mit dem Mobilfunkstandard UMTS werden Daten schneller geladen. Allerdings hat dies auch den Nachteil, dass er den Akku zusehends belastet. Das 3G-Netzwerk zu deaktivieren, ist jedoch nur dann sinnvoll, wenn Sie nicht gerade eine schnelle Mobilfunkverbindung benötigen, um zum Beispiel im Internet zu surfen.

Push-Benachrichtigungen informieren Sie unter anderem über eingegangene E-Mails oder Nachrichten auf sozialen Netzwerken. Diese Funktion deaktivieren Sie direkt in der betreffenden App oder im Push-Account Ihres E-Mail-Programms.

Wenn Sie nicht vorhaben, Daten per Bluetooth mit einem anderen Gerät zu teilen, schalten Sie am besten auch diese Funktion aus. Für den iPhone-Akku ist es ökonomischer, sie nur bei Bedarf einzuschalten.

Der größte Stromfresser ist die Ortung über GPS. Stellen Sie sicher, dass Ihr Handy seine Position nur dann preisgibt, wenn es nötig ist. Denn eine Lokalisierung kostet in der Regel zwischen 0,2 bis 0,5 Watt.

Display-Beleuchtung reduzieren

Je größer das Display, desto mehr Strom wird verbraucht. Eine wichtige Stellschraube zur effektiveren Nutzung des iPhone-Akkus ist deshalb die Regulierung der Helligkeit. Stellen Sie die Display-Beleuchtung möglichst niedrig ein. Sorgen Sie zudem dafür, dass die Bildschirmsperre sich schon nach einer Minute aktiviert.

Multi-Tasking rechtzeitig beenden

Das iPhone wurde neben dem Telefonieren zum Surfen, Spielen, Organisieren und Musikhören designt. Doch all diese Funktionen kosten den iPhone-Akku jede Menge Laufzeit – vor allem wenn man sie gleichzeitig nutzt. Laufen zum Beispiel mehrere Apps ungenutzt im Hintergrund, geht dies unnötig zu Lasten des iPhone-Akkus. Das Multi-Tasking mehrerer Anwendungen lässt sich beenden, indem Sie einzelne Apps schließen.

Hilfreiche Einstellungen

Damit Sie den Batteriestand immer genau im Auge haben, sollten Sie sich diesen in Prozenten anzeigen lassen. Belasten falsche Einstellungen oder aufwendige Apps den Akku zu sehr, bekommen Sie dies schneller mit und können reagieren. Wird die Laufzeit besonders knapp, verlängern Sie diese, indem Sie das iPhone auf Flugmodus einstellen. Anrufe, SMS und MMS werden nicht mehr angenommen und die Verbindung zum mobilen Internet unterbrochen.

Quelle: HNA

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