Regen, Gewitter und Sturm verursachen in Nordhessen und Südniedersachsen zahlreiche Schäden

Jäger aus Hessisch Lichtenau stirbt bei Unwetter

Hessisch Lichtenau. Bei dem schweren Unwetter, das am Mittwochabend über Nordhessen und Südniedersachsen gezogen ist, ist ein Jäger aus Hessisch Lichtenau getötet worden. Der Mann war während des Gewitters im Wald unterwegs.

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Nachdem das Unwetter über den Werra-Meißner-Kreis gezogen war, hatte sich ein 49-jähriger Jäger aus Fuldabrück bei der Feuerwehrleitstelle gemeldet. Er vermisste seinen Jägerkollegen, der in einem Wald zwischen Retterode und Glimmerode unterwegs war. Bei der Suche der Beamten der Polizeistation Hessisch Lichtenau und der Freiwilligen Feuerwehr konnte der 72-Jährige um kurz vor Mitternacht nur noch tot geborgen werden. Er wurde unter einem umgestürzten Baum im Bereich des Hellkopfsees gefunden. Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion des Werra-Meißner-Kreises hat Ermittlungen aufgenommen.

In vielen weiteren Teilen der Region gab es laut Polizei außerdem zahlreiche Schäden. Bäume stürzten um, Keller liefen voll Wasser, Dächer wurden teilweise abgedeckt und Blitzeinschläge lösten Brandmeldeanlagen aus.

Am schwersten betroffen war der Schwalm-Eder-Kreis. Dort rückte die Feuerwehr insgesamt 54 Mal aus. 610 Einsatzkräfte der Feuerwehr kamen zum Einsatz. Vollgelaufene Keller im Bereich Fritzlar und Wabern, ein teilabgedecktes Dach in Spangenberg und mehrere Bäume, die Straßen teilweise blockierten, mussten beseitigt werden. Außerdem meldete die Polizeidirektion Schwalm-Eder drei leicht verletzte Personen. Ein Fußgänger in Guxhagen wurde von einem herumfliegenden Ast getroffen. In den anderen zwei Fällen stürzten ein Fahrradfahrer und ein Motorradfahrer auf nasser Fahrbahn.

Die Feuerwehr in Kassel meldete für den Bereich Stadt und Landkreis Kassel insgesamt 16 Einsätze. Im Bereich Waldeck-Frankenberg rückte die Feuerwehr 12 Mal aus. Im Werra-Meißner-Kreis wurde die Feuerwehr zu insgesamt 20 Einsatzorten gerufen. In Hessisch Lichtenau gab es zwei teilabgedeckte Dächer. Ansonsten mussten, wie in den anderen Bereichen auch, umgestürzte Bäume beseitigt werden. Ein Tunnel auf der A44 ging automatisch auf STOP. Die Sperrung dauerte aber nicht lange. (ots/mak)

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Quelle: HNA

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