Koch zahlte Übergangsbezüge offenbar nicht freiwillig zurück

Roland Koch

Wiesbaden. So viel vermeintliche Großzügigkeit machte die Opposition skeptisch: Dass Hessens Ex-Regierungschef Roland Koch (CDU) seine Übergangsbezüge 2010 in Höhe von rund 50.000 Euro an das Land zurück gezahlt habe, müsse keine freiwillige Leistung sein.

Das mutmaßte am Dienstag der parlamentarische Geschäftsführer der SPD, Günther Rudolph (Edermünde). Er witterte eine PR-Nummer des künftigen Vorstandsmitglieds bei Bilfinger Berger.

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Die Staatskanzlei konterte, niemand habe behauptet, dass Koch freiwillig verzichtet habe. Er habe „gearbeitet und Einkünfte erzielt.“ Und die mussten mit dem Übergangsgeld verrechnet werden. Er habe mehrere Vorträge gehalten, hieß es. Koch habe immer gesagt, er wolle dem Steuerzahler nicht auf der Tasche liegen. (wet)

Bilder aus der Karriere von Roland Koch

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Quelle: HNA

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