Kommentar zum Weiterbau der A 49: Region blüht auf

Um die A 49 in Nord- und Mittelhessen wird seit Jahrzehnten gerungen. Nach 16 Jahren hat nun der Bau eines weiteren Teilabschnitts begonnen. Der Bund stellt dafür 60 Millionen Euro bereit. Ein Kommentar.

Da staunt man und reibt sich vor Verwunderung die Augen: Was ist nur mit Nordhessen los? Aus der einstigen am Rand liegenden, als „Hessisch Sibirien“ beschimpften Region ist ein boomender, aufblühender Landstrich geworden.

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Der Flughafen kommt, die Autobahn 44 wächst langsam aber stetig Richtung Osten, die Regiotram kurvt von Kassel aus ins Land, und die Museen werden attraktiv aufgemöbelt. Und wer vor zehn Jahren gewettet hätte, dass die Arbeitslosenzahl in Nordhessen ungefähr so niedrig ist wie die um Frankfurt herum, wäre für verrückt erklärt, aber reich geworden.

Und nun noch der Weiterbau der A 49. Dass das Geld aus Berlin vorerst nur für ein Teilstück reicht, wird die Meckerer und Kritiker auf den Plan rufen. Ihnen sei gesagt, dass die zwölf Kilometer Autobahn nicht nur für den Schwalm-Eder-Kreis Gold sein werden. Die verlängerte A 49 bringt uns allen einen weiten Bereich bis hin nach Marburg näher.

Es geht voran. Auch mit der Stimmung in der Region. Es macht Spaß, hier zu leben.

tho@hna.de

Quelle: HNA

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