Bürgschaften sollen Investitionen außerhalb Hessesn ermöglichen

Lautenschläger setzt auf Windenergie

Wiesbaden. Hessens Umweltministerin Silke Lautenschläger (CDU) hat gestern erstmals Eckpunkte zum Umgang mit Enneuerbaren Energien und der Verbesserung der Energieffizienz vorgelegt.

Laut Ministerin soll der Endenergieverbauch in Hessen ohne Verkehr bis zum Jahr 2020 zu 20 Prozent aus erneuerbaren Energien gedeckt werden. Das größte Potenzial habe die Biomasse. Auch die Zulassung weiterer Windkraftstandorte werde geprüft werden, so Lautenschläger.

Bislang gibt es in Hessen 560 Windkraftanlagen. Die Regierung halte jedoch daran fest, eine "Verspreglung" der Landschaft zu verhindern. Energieversorger könnten auch außerhalb Hessens erneuerbare Energien ausbauen, zum Beispiel in Windkraftparks vor den Küsten. Hessen werde sein Bürgschaftsprogramm entsprechend erweitern.

Quelle: HNA

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