Lehrer kritisieren Schuldenbremse: Gefahr für Bildung

Kassel. Die Lehrergewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die geplante Schuldenbremse kritisiert. Sie sei eine Einladung an Bund und Länder, an der Bildung zu kürzen, sagte der GEW-Vorsitzende Ulrich Thöne am Montag in Kassel.

„Die Schulden- wird ganz schnell zur Bildungsbremse.“ Deutschland gebe viel zu wenig für Bildung aus. Für Hessen hätte die Schuldenbremse zunächst Auswirkungen auf die Verwaltung, sagte der hessische GEW-Chef Jochen Nagel.

Einsparungen gingen aber auch zulasten des Unterrichts, wenn die Arbeitszeit für Lehrer nicht verkürzt werde. In Hessen müssten Lehrer ohnehin länger arbeiten als in anderen Ländern. (dpa)

Quelle: HNA

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