Motiv für Eierwurf auf Bundespräsident bleibt unklar

Wiesbaden. Das Motiv für die Eierattacke auf Bundespräsident Christian Wulff und Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) bleibt unklar.

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Der 48-jährige Werfer habe gegenüber der Polizei behauptet, dass ihm der deutsche Staat angeblich 2,5 Millionen Euro schulde, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Wiesbaden am Dienstag. Auf konkrete Fragen habe der Mann aber nicht geantwortet. Die Behörde hat ein Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet.

Beim Antrittsbesuch von Wulff in Hessen hatte der Mann am vergangenen Donnerstag in Wiesbaden rohe Eier geworfen. Die Anzüge von Wulff und Bouffier wurden dabei beschmutzt. Auch zwei Vorgänger von Wulff hat der Mann aus Offenbach in der Vergangenheit bereits attackiert.

Zuletzt hatte er 2007 das damalige Staatsoberhaupt Horst Köhler in Frankfurt mit seinen Armen umklammert - angeblich, um mit ihm über Mietstreitigkeiten zu sprechen.

Ei-Attacke auf Bundespräsident Wulff

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Bouffiers Staatskanzlei in Wiesbaden hat nach Angaben der Staatsanwaltschaft nun Strafantrag wegen Beleidigung, Körperverletzung und Sachbeschädigung gestellt. Vom Bundespräsidialamt sei bislang noch kein solcher Antrag eingetroffen, sagte der Sprecher. Nur dann könne aber wegen Beleidigung und Verunglimpfung des Bundespräsidenten ermittelt werden. Sonst bleibe ein Verfahren wegen Körperverletzung - dazu ist wegen des öffentlichen Interesses an dem Fall kein eigener Strafantrag nötig. (dpa)

Quelle: HNA

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