Noch mehr Hessen sollen Hochgeschwindigkeits-Internet bekommen

Frankfurt. Mindestens drei von vier hessischen Haushalten sollen bis 2014 extraschnelle Internetverbindungen nutzen können. Damit sind Übertragungsraten von wenigstens 50 Megabit (Mbit) pro Sekunde gemeint.

Beim Ausbau des Breitbandnetzes sei es ein wichtiges Ziel, Regionen abseits der Ballungsräume nicht von der digitalen Zukunft abzukoppeln, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch (FDP) am Mittwoch in Frankfurt auf dem Breitbandgipfel der Landesregierung. Das sei in den Kommunen angekommen. So habe der Odenwaldkreis als erster Kreis in Hessen ein flächendeckendes Hochgeschwindigkeitsnetz umgesetzt.

Auch andere Gemeinden agierten erfolgreich. Das Land sei dabei Bereitsteller, Koordinator und Förderer. Der Breitbandausbau sei Zukunftsvorsorge nicht nur für die Bürger, sondern auch für die Wirtschaft, sagte Saebisch laut Mitteilung. In diesem Jahr sollen für nahezu alle Haushalte in Hessen Übertragungsraten für das Internet von mindestens einem Mbit pro Sekunde verfügbar sein.

Damit ist bequemes Surfen und auch das Herunterladen von Musik möglich. Gerade Firmen benötigen aber oft höhere Übertragungsraten zwischen 25 und 100 Mbit/Sekunde. Die Grünen im Landtag kritisierten, dass die Regierung den Anschluss des Landes an die digitale Grundversorgung „jahrelang durch Nichtstun behindert“ habe. (dpa)

Quelle: HNA

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