Postbotin hatte 29.000 gestohlene Briefe im Kleiderschrank

Gießen. Eine frühere Postbotin hat am Dienstag vor Gericht gestanden, tausende Briefe gestohlen zu haben. Sie vermutete Bargeld darin.

Die heute 62-Jährige soll die Sendungen in Gießen zwischen September 2002 und August 2007 an sich genommen haben. Ermittler hatten in der Wohnung der Frau rund 29.000 Briefe - meist Gruß- und Trauerpost - gefunden, die sortiert in Schränken lagen.

Vor dem Amtsgericht Gießen muss sich die 62-Jährige aber nur wegen rund 8800 gestohlener Sendungen verantworten. Die anderen Fälle wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft unter anderem wegen Verjährung eingestellt. (dpa)

Quelle: HNA

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