Rentner empfängt Sanitäter mit scharfer Waffe unter dem Kissen

Wiesbaden. Mit einem Revolver unter dem Kissen hat ein 66-jähriger Mann in der Nacht zum Freitag einen Rettungssanitäter in seiner Wohnung in Wiesbaden empfangen.

Weil es ihm gesundheitlich schlecht ging, hatte er medizinische Hilfe per Telefon angefordert, teilte die Polizei am Samstag in der Landeshauptstadt mit. Als der Sanitäter den Mann in seinem Bett untersuchte, lugte unter dem Kissen der Revolver hervor. Daraufhin verständigte er sofort die Polizei.

Diese stellte fest, dass es sich um eine scharfe Waffe mit dem Kaliber „44 Winchester Magnum“ handelt, für die der 66-Jährige keinen Waffenschein vorweisen konnte. Bei der Durchsuchung der Wohnung fielen den Beamten etliche Gewehre, Revolver mit mehr als 500 Schuss Munition in die Hände. Auch zahlreiche Stichwaffen und Schwarzpulver befanden sich in der Wohnung des Rentners.

Eine schnelle Überprüfung der Waffennummern ergab, dass nach drei Waffen seit einiger Zeit gefahndet wird. Gegen den 66-Jährigen wird jetzt wegen Verstößen gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz ermittelt. (dpa)

Quelle: HNA

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