Nach Ende des Weihnachtsgeschäfts: Zahl der Arbeitslosen gestiegen

Frankfurt. Die Zahl der Arbeitslosenzahl in Hessen ist im Januar saisonbedingt gestiegen. Mit 185.135 arbeitslosen Frauen und Männer meldete die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag aber den niedrigste Januarwert seit 1993.

Einzelheiten aus den Regionen folgen hier im Laufe des Tages: 

- Wolfhagen

- Hofgeismar

- Kassel

- Schwalm

- Schwalm-Eder-Kreis (gesamt)

- Rotenburg

- Witzenhausen

- Waldeck-Frankenberg

Grund für den Anstieg um rund 15.860 Arbeitslose war unter anderem das Ende des Weihnachtsgeschäfts. Witterungsbedingt ruht zudem auf vielen Baustellen die Arbeit. Die Regionaldirektion hatte angesichts des bisher milden Winters allerdings auf einen schwächeren Anstieg gehofft. Die Arbeitslosenquote kletterte im Vergleich zum Vormonat um 0,5 Prozentpunkte auf 5,9 Prozent.

Lesen Sie auch:

- Arbeitsmarkt: So viele offene Stellen wie nie zuvor

- Hessischer Arbeitsmarkt bleibt auch im Dezember robust

Im Dezember waren nach Angaben der Arbeitsagentur 169.246 Männer und Frauen im Land erwerbslos gemeldet. Das war die niedrigste Zahl für einen Dezember seit 1993. Das Gesamtjahr 2011 brachte die niedrigste Arbeitslosenquote seit 1994. (dpa)

Quelle: HNA

Kommentare