Schärfere Regeln für hessische Spielhallen

Wiesbaden. Zu Beginn der Sommerferien müssen sich Spielhallen in Hessen auf Sperrzeiten einstellen. Der Landtag hat am Donnerstag mit der Mehrheit von CDU und FDP ein Gesetz verabschiedet, das den oft rund um die Uhr geöffneten Spielhallen eine Ruhezeit von sechs Stunden zwischen 4 und 10 Uhr vorschreibt.

Betreiber werden verpflichtet, Sozialkonzepte zu entwickeln und über Gewinnchancen aufzuklären. Außerdem wird ein Sperrsystem für Spieler greifen, die als süchtig oder überschuldet eingeschätzt werden. Spieler können sich auch selbst sperren lassen. Neue Spielhallen sollen künftig 300 Meter Luftlinie von anderen Hallen weg sein. Für bestehende Spielhallen gilt in der Regel eine Übergangszeit von fünf, in Härtefällen können es 15 Jahre sein.

Die Opposition aus SPD, Grünen und Linkspartei kritisiert das Gesetz bei Sperrzeiten und Mindestabständen als zu lasch. (lhe)

Quelle: HNA

Kommentare