Schweinegrippe: Impfstoff im Wert von 17,5 Millionen Euro übrig

Wiesbaden. Nur jeder zehnte Hesse hat sich gegen die Schweinegrippe impfen lassen. Das Land hatte vorsichtshalber Impfstoff für 30 Prozent der Bevölkerung bestellt.

Da die Krankheitswelle weniger dramatisch verlaufen ist als zunächst gedacht, bleibt Hessen nun auf dem Impfstoff sitzen. Gesundheitsminster Jürgen Banzer (CDU) schätzte die entstandenen Kosten auf zunächst 17,5 Millionen Euro.

Da sich der eingelagerte Impfstoff als wirksam und gut verträglich erwiesen habe, könne er normalen Grippeschutzimpfungen beigemischt und somit verwendet werden.

Daher sei die endgültige Summe der Kosten noch nicht zu ermitteln. Banzer hatte seinerzeit zur Impfung geraten. (kle)

Quelle: HNA

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