„Das Studium änderte schon rasch meinen beruflichen Alltag“

Mohammed Abdel Rahim hat durch das Studium eine neue Aufgabe im Management seines Unternehmens mit einem neuen Dienstwagen, wohl bald einen Doktortitel und eine Hochschule, die ihm den Aufstieg durch Leistung ermöglicht hat: Die Universität Kassel/UNIKIMS. Dort hat Abdel Rahim seinen Mastertitel im Fach Industrielles Produktionsmanagement erworben.

Es ist für mich die beste Hochschule. Nach einer harten, faktenbasierten Bewertung entschied ich mich für Kassel vor der RWTH Aachen und der TU Chemnitz.“

Zunächst hatte der Sohn libanesischer Eltern, die in den 1980er Jahren vor dem Krieg nach Deutschland geflohen waren, nach dem Abitur den Beruf des Fahrzeugbauers bei der Müller Umwelttechnik im westfälischen Schwalenberg gelernt. Aber das füllte den ehrgeizigen jungen Mann nicht aus. An der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Lemgo wurde er Wirtschaftsingenieur und arbeitete anschließend in Dubai und Abu Dhabi als Unternehmensberater. Zurück bei Müller Umwelttechnik in Deutschland war er Assistent der Geschäftsführung und dann Produktionsleiter. Doch damit gab sich Abdel Rahim nicht zufrieden. „Mit dem Abschluss an einer Fachhochschule sah ich mich wissenschaftlich nicht gut aufgestellt. Ich strebte einen Masterabschluss an einer Universität und anschließend die Promotion, wenn nicht sogar die Habilitation an.“

„Kassel ganz klar vor Aachen und Chemnitz“

Abdel Rahim wählte aus den deutschen Hochschulen jene in Aachen, Chemnitz und Kassel aus und bewertete deren Angebote nach den Kriterien „1. Module und Inhalte“, „2. Studierbarkeit“ – also die Organisation des Studiums und die Orientierung der Hochschule an den Studierenden als Kunden - sowie „3. Informationsveranstaltung - der fachliche und menschliche Auftritt der Dozenten“. In der Bewertung des Erfolgsmenschen Abdel Rahim lag Kassel ganz vorn vor Aachen und Chemnitz.

Schon nach dem zweiten Semester wusste der Student: „Das kann ich schaffen, und ich strebe die Promotion an.“ Um das Studium allerdings in der Regelstudienzeit zu absolvieren, investierte Abdel Rahim im Durchschnitt 20 Stunden in der Woche neben Arbeit und Familie in das Studium. Der Erfolg, sagt Abdel Rahim, habe eine „Rahmenbedingung. Die Freundin oder Ehefrau, die Mutter und das Elternhaus müssen hinter dem Studenten stehen, aber auch das eigene Unternehmen muss ihn tragen.“ Abdel Rahim geht es nicht um finanzielle Unterstützung, sondern um die ideelle.

„Führungspersonal muss alle Themen überblicken“

Das Studium änderte schon rasch seinen beruflichen Alltag: „Man verändert sein Bewusstsein, und man kommuniziert es. Daraufhin steigert das System, die Arbeitswelt, die Erwartungen an mich und ich erhalte mehr ganzheitliche und Prozess-Aufgaben.“ Und natürlich merkt der Chef auch, dass da einer ganz nach oben will. Aus fünf Abteilungsleiterstellen im Unternehmen wurden nun zwei und Abdel Rahim hat eine davon. „Abteilungsleiter, Promovend und Vater zweier Kinder zu sein, das ist alles eine Frage des Zeitmanagements. Das geht nicht mit 8 Stunden Schlaf“, sagt der Absolvent des Masterstudiengangs.

 Seine Dissertation widmet er der Entwicklung einer Methodik zur Grobplanung in Klein- und mittelständischen Unternehmen.

Weitere Informationen zu dem Studiengang finden Sie unter www.unikims.de/ipm

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