Überzählige Tiere in Zoos werden getötet und verfüttert

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Tiger-Baby Daseep hat nichts zu befürchten: Zoo-Direktor Manfred Niekisch distanziert sich von Tiertötungen.

Frankfurt/Kronberg/Hannover. Wenn es im Zoo zu voll wird, geht es den überzähligen Bewohnern an den Kragen: Der Deutsche Tierschutzbund wirft Zoodirektoren vor, Tiertötungen als Managementmethode nutzen zu wollen.

Tatsächlich kommt es auch in hessischen und niedersächsischen Zoos zu Tötungen. Eine rechtliche Grauzone macht dies möglich. Viele Einrichtungen züchteten nahezu unkontrolliert, so der Vorwurf. Die überzähligen Tiere würden unter dubiosen Umständen verkauft oder getötet und verfüttert, sagen die Tierschützer.

In der Tat ist das Töten von Tieren ein unpopuläres Thema. Viele Zoos und Tierparks blocken Anfragen ab: „Überzählige Tiere gibt es bei uns nicht“, heißt es.

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Quelle: HNA

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