Wagner will wegen Affäre vor Gericht

Homberg. Die Vorwürfe gegen den Homberger Bürgermeister Martin Wagner (CDU) in der sogenannten Dienstwagen-Affäre werden vor dem Amtsgericht Fritzlar bewertet. Wagner hat gegen den Strafbefehl, der ihm vor wenigen Tagen zugestellt worden war, über seinen Anwalt Karl-Heinz Gasser (Gießen) Einspruch eingelegt. Einen Termin für die Verhandlung gibt es noch nicht.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Bürgermeister Urkunden-Unterdrückung vor. Sie sieht es als erwiesen an, dass Wagner aus dem Fahrtenbuch eines städtischen Autos eine Seite herausgerissen hat. Zur Vertuschung sollen zwei andere Fahrten eingetragen worden sein. Hätte Wagner den Strafbefehl angenommen, hätte er als bestraft gegolten. Von der Verhandlung verspricht sich der Bürgermeister nun einen Freispruch.

Von Heinz Rohde

Quelle: HNA

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