Wetzlarer können wieder mit „WZ“-Kennzeichen fahren

Wetzlar. Autofahrer in Wetzlar bekommen ihr „WZ“-Nummernschild zurück. Das Parlament der mittelhessischen Stadt gab am Dienstagabend grünes Licht für das Autokennzeichen, das dort schon einmal von 1956 bis 1976 galt.

„Das neue Kennzeichen soll die Identifikation mit der Stadt stärken und auch Werbeträger für Wetzlar sein“, begründete Stadtsprecher Eckhard Nickig den Schritt. Autofahrer können demnach künftig wählen, ob sie mit „WZ“ oder wie bisher mit „LDK“ für Lahn-Dill-Kreis unterwegs sein wollen. Er hoffe, dass schon zum Hessentag Anfang Juni in der Stadt mit der neuen Buchstabenkombination gefahren werden kann.

Zusätzliche Kosten entstünden nicht, betonte Nickig. Keine Mehrkosten und keine zusätzliche Bürokratie waren auch die Bedingungen des hessischen Verkehrsministeriums für Wetzlars Vorstoß. Zudem müssten sich Stadt und Kreis, der für die Zulassung von Fahrzeugen weiterhin zuständig ist, einig sein, hatte ein Ministeriumssprecher gesagt. Das sei der Fall, erklärte Nickig. Nach seinen Worten brachte die Kennzeichen-Idee eine Bürgerinitiative und eine Studie der Hochschule Heilbronn ins Rollen. Danach wünschten sich viele Menschen und Kommunen die alten Schilder zurück.

„WZ“ galt bis Ende 1976 für den früheren Kreis Wetzlar. Dieser ging mit der Gebietsreform im Lahn-Dill-Kreis auf. Dabei fielen landesweit auch andere Kombinationen weg. Hanau wünschte sich bereits vor einigen Jahren sein Kennzeichen zurück. Gefahren wird seitdem nicht mehr mit „MKK“ (Main-Kinzig-Kreis), sondern mit „HU“. (dpa)

Quelle: HNA

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