Wirtschaft drängt auf Bahnausbau

Die Arbeitsgemeinschaft der hessischen Industrie- und Handelskammern drängt auf den zügigen Ausbau der Schieneninfrastruktur.

Jetzt bekannt gewordene Pläne des Bundes über einen Stopp von neuen Verkehrsprojekten wären für das Transitland Hessen ein besonders schwerer Schlag. Die Schienenstrecken in Hessen seien bereits heute überlastet oder sogar unzureichend. „Jetzt ist politische Eile geboten, damit uns die Verkehrs-Schlagadern nicht noch schrumpfen“, sagte der Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft, Matthias Gräßle.

Auch das Schnellbahnnetz in Hessen müsse zügig ausgebaut werden - unter anderem zwischen Bebra, Fulda und Frankfurt. Im Norden und Nordosten Hessens ist die Linie zwischen dem Ruhrgebiet und Kassel bis Erfurt ausgedünnt worden und hat ihren Zweistundentakt verloren. Das Angebot ist auf einzelne Fahrten pro Tag reduziert. Baumaßnahmen liegen auf Eis, obwohl als vordringlich eingestuft. Das Bild zeigt einen der wenigen noch auf der Strecke verbliebenen ICE im Bahnhof von Hümme bei Kassel. (jum) Foto: Umbach

Quelle: HNA

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