Vereinzelt Schäden an Oberleitungen in der Region

Xaver und der NVV: Ausfälle und Streckensperrungen

Kassel. Auswirkungen des Sturmtiefs "Xaver" haben sich größtenteils bis auf die beschädigte Regiotram am Donnerstagabend in Grenzen gehalten. Es kam zu vereinzelten Ausfällen und Streckensperrungen und  wenigen Verspätungen von Zügen durch herabfallende Äste, die Schäden an Oberleitungen verursachten.

Das gab Sabine Herms, Sprecherin des NVV, am Freitagmorgen in einer Pressemitteilung bekannt. Auch zum der regionalen Busverkehr sind uns bisher keine gravierenden Schwierigkeiten bekannt.

Übersichtsartikel zu Xaver:

-Strurmtief Xaver: Region bislang von größeren Schäden verschont

-Baum stürzte auf Gleise: Strecke der Regiotram 3 war gesperrt

-Xaver sorgte für Verspätungen im Zugverkehr

Im Schwalm-Eder-Kreis kam es am Donnerstag ab 21.50 Uhr einer größeren Oberleitungsstörung zwischen Körle und Melsungen, die zu einer Sreckensperrung zwischen Kassel und Melsungen bis gegen Mitternacht führte. Anschließend setzten Züge laut Herms ihre Fahrt mit teils erheblichen Verspätungen fort.

Am Freitag sind die Fahrzeuge der Kurhessenbahn auf den Strecken Kassel-Korbach, Kassel-Bad Wildungen, Frankenberg-Marburg, Korbach-Willingen teilweise verspätet unterwegs, da die Züge aus Sicherheitsgründen nur mit verminderter Geschwindigkeit fuhren. Davon ist laut Herms auch die Linie 4 der Regiotram Kassel-Wolfhagen betroffen.

Infolge der Streckensperrungen am Donnerstag zwischen Grebenstein und Hofgeismar, bei der auch eine Regiotram beschädigt wurde, ist es am Freitagmorgen bei einzelnen Zügen zwischen Hofgeismar und Kassel zu Fahrten mit verminderter Sitzplatzkapazität gekommen, da am Donnerstag nicht alle Fahrzeuge ihr Ziel wie vorgesehen erreicht haben.

Seit Freitagmorgen gab es auf der Strecke zwischen Kassel und Göttingen ab 5 Uhr eine Oberleitungsstörung zwischen Speele-Fuldatal-Ihringshausen. Bis mittags soll die Strecke  nur eingleisig in Richtung Göttingen befahrbar bleiben. Dadurch kommt es zu verspätungen. (dob)

Sabine Herms im Interview

Quelle: HNA

Kommentare