Anstrengende Arbeit: Zollhunde sterben früher

Zukünftige Zollhunde

Kassel. Wussten Sie schon, dass Zoll-Spürhunde nicht so alt werden wie Hunde ohne einen solchen „Job“? Die Arbeit als tierischer Fahnder ist für die Vierbeiner so anstrengend, dass die meisten Spürhunde im Durchschnitt ein oder zwei Jahre früher sterben als ein „arbeitsloser“ Hund gleicher Rasse.

Das sagt Andreas Urbaniak vom Hauptzollamt des Frankfurter Flughafens am Mittwoch. Ein Hund könne höchstens acht Jahre lang Schmuggelware erschnüffeln. Dann müsse er in Rente. „Und dann geht er leider relativ zeitnah in den Hundehimmel“, sagte Urbaniak.   

Besonders belastend seien für die Tiere die intensiven Gerüche, der harte Boden und ihre „Hechelatmung“ während eines Einsatzes - der deshalb auch nicht länger als 15 Minuten dauern dürfe. (lhe)

Quelle: HNA

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