Zwei Tote bei Massenkarambolage auf A5 nahe Homberg/Ohm

Homberg/Ohm. Bei einer Massen-Karambolage mit 13 Autos sind am Montag zwei Menschen getötet und mehrere verletzt worden.  Nach Polizeiangaben sah es an dem Unfallort aus „wie auf einem Schlachtfeld“.

Artikel aktualisiert um 16.35 Uhr.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei fuhr ein Lastwagen zwischen Homberg/Ohm und Grünberg in das Ende eines Staus, krachte gegen ein Auto und schob es unter einen Sattelzug. Dabei wurde der Pkw-Fahrer schwer verletzt. Der Lastwagen geriet nach links, stieß gegen mehrere weitere Fahrzeuge und schob sie zusammen. Ein Auto fing dabei Feuer, beide Insassen kamen ums Leben. Die Autobahn Richtung Frankfurt wurde für die Bergungsarbeiten mehrere Stunden gesperrt. Am Nachmittag konnte zunächst eine Spur für den Verkehr nach Süden wieder freigegeben werden.

Fotos vom Unfallort

Massenkarambolage auf A5 nahe Homberg/Ohm

Zwei Personen erlitten leichte Verletzungen. Zur Identität der Todesopfer konnte ein Sprecher der Polizei in Gießen zunächst noch keine Angaben machen. Laut Polizei sah es am Unfallort aus „wie auf einem Schlachtfeld“. Die Unfallwagen seien auf einer Länge von 150 Meter kreuz und quer geschoben worden.

Es bildete sich ein 14 Kilometer langer Stau, wie die Autobahnpolizei in Bad Hersfeld berichtete. Auch die Nebenstrecken seien voll. Ein Sprecher empfahl, am Hattenbacher Dreieck auf die A 7 zu wechseln und am Fuldaer Kreuz auf die A 66 Richtung Frankfurt zu fahren. (dpa)

Quelle: HNA

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