Erfolgreicher als "Herr der Ringe"

Rekordergebnis für "Der Hobbit" in USA

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"Der Hobbit" ist die Vorgängergeschichte von J.R.R. Tolkiens "Herr der Ringe".

New York - „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ hat in den USA ein Rekordergebnis eingespielt und ist sogar erfolgreicher als die Trilogie "Herr der Ringe".

Der Auftakt der mit Spannung erwarteten Romanverfilmung spülte 84,8 Millionen Dollar in die Kinokassen und feierte damit das erfolgreichste Eröffnungswochenende eines Films im Dezember aller Zeiten. „Der Hobbit“ schnitt in den USA auch besser ab als alle drei vorangegangen Filme der „Herr der Ringe“-Reihe, bei der ebenfalls Peter Jackson Regie führte.

Auch in Deutschland auf Platz eins

In Deutschland blieb das Ergebnis hingegen hinter der Ringe-Trilogie zurück. Zwar stürmte „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ auf Platz eins der Kinocharts. Mehr als eine Million Zuschauer sahen die Verfilmung von J.R.R. Tolkiens Fantasy-Roman, der seit Donnerstag in den deutschen Kinos läuft, wie Media Control am Montag in Baden-Baden mitteilte.

Allerdings war die „Herr der Ringe“-Reihe deutlich erfolgreicher als Jacksons aktueller Film: Rund 2,2 Millionen Fans schauten 2001 den ersten Teil „Die Gefährten“, die folgenden Episoden „Die zwei Türme“ (2002) und „Die Rückkehr des Königs“ (2003) lockten jeweils mehr als 2,6 Millionen Zuschauer in die Kinos.

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In den USA ließ „Der Hobbit“ mit seinem Eröffnungswochenende Will Smiths „I am Legend“, der 2007 am ersten Wochenende 77,2 Millionen Dollar einspielte, und „Avatar“ mit 77 Millionen Dollar klar hinter sich. International kamen für den „Hobbit“ weitere 138,2 Millionen Dollar hinzu. „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ ist der erste der dreiteiligen Filmadaption des Romans „Der kleine Hobbit“ von J.R.R. Tolkien.

dapd

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