Überzeugt trotz durchschnittlichem Plot

Trailer zu "Die 5. Welle": Apokalypse ohne Ende

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Fliehen vor den Aliens: Cassie (Chloë Grace Moretz) und Evan (Alex Roe).

München - Trotz der 08/15-Vorlage schafft es "Die 5.Welle" zu überzeugen. In einer sparsam düsteren Atmosphäre rüstet sich die Menschheit zum Endkampf.

Apokalypse ohne Ende: Aliens wollen die Menschheit auslöschen. Nur wenige Überlebende haben die ersten vier Angriffswellen aus dem All überstanden und rüsten sich für den Endkampf.

Angesichts dieser wahrlich nicht neuen Geschichte ist es verwunderlich, dass Rick Yanceys Roman „Die 5. Welle“ weltweit ein Bestseller wurde. Zumal sich das Buch nicht sehr süffig liest. Regisseur J Blakeson hat sich daher schon einmal Lob dafür verdient, aus der 08/15-Vorlage einen spannenden und optisch ehrenwerten Spielfilm inszeniert zu haben, der zumindest die jüngeren Zuschauer, für die „Tribute von Panem“ zu brutal ist, begeistern dürfte. Im Mittelpunkt steht Cassie (Chloë Grace Moretz), deren Eltern bereits bei den ersten Angriffsphasen ums Leben kamen. Wegen unglücklicher Umstände wird sie von ihrem kleinen Bruder getrennt und setzt alles daran, ihn wiederzufinden. Dabei helfen ihr der geheimnisvolle Evan (Alex Roe) und Ben (Nick Robinson). Die Atmosphäre ist angemessen düster; Spezialeffekte sind wohltuend sparsam eingesetzt. Blakeson vertraut zu Recht ganz auf die Präsenz seiner drei sehr gut ausgewählten Hauptdarsteller.

„Die 5. Welle“

mit Chloë Grace Moretz

Regie: J Blakeson

Laufzeit: 117 Minuten

Sehenswert

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