Bei den Dreharbeiten auf Altefeld kam auch das Fohlen des Gestüts zum Einsatz

Dantas spielt in Ostwind mit

Erfolgreich: Fohlen Dantas an der Seite seiner Mutter, der Altefelder Verbandsprämienstute Ravenna von Rühmann aus der Trakehnerstute Donauwelle. Foto: Möller

Altefeld. Dantas – das Fohlen von Gestüt Altefeld macht seinem berühmten Namensvetter, dem portugiesischen Schriftsteller, Lyriker, Arzt und Politiker Júlio Dantas – alle Ehre. Das Stutfohlen bringt alle Eigenschaften für einen hoffnungsvollen Dressurnachwuchs mit, verfügt es doch über einen harmonischen Körperbau, einen ausgeprägten Trab sowie eine ungeheure Ausstrahlung – und spielt gleichzeitig eine Rolle im neuen Teil des Kinofilms „Ostwind“: Das Warmblutfohlen, Reservesieger bei der jüngsten Zuchtschau des Zuchtverbandes für Deutsche Pferde, stand jüngst in einer Szene für den dritten Ostwind-Film von Katja von Garnier „Aufbruch nach Ora“ vor der Kamera.

Knapp zwei Wochen war die rund 60 Mitglieder umfassende Filmcrew auf Gestüt Altefeld zugange bis die Szenen, besonders die Innenaufnahmen, im Kasten waren. „Es waren neue und teilweise schöne Erfahrungen, die wir machen durften“, blicken Doris und Manfred Graf zurück, die der Crew und den Statisten alle Möglichkeiten für eine stressfreie Zeit boten.

Edles Blut fließt in seinen Adern, selbstbewusst und quietschfidel springt Dantas über die Koppel. Schwarz in der Farbe und ohne Abzeichen ähnelt es stark seiner Mutter und macht durch sein Temperament seinem Vater Dante Weltino Old alle Ehre. Der neunjährige Oldenburger Rappe aus dem Dressurpferde Leistungszentrum Lodbergen bei Vechta debütierte unter Anleitung von Trainerikone Klaus Balkenhol mit der Schwedin Therese Nilshagen gerade achtjährig siegreich in der Grand Prix-Klasse und belegte im Frankfurter Finale des Louisdor-Preises Rang fünf. In Oldenburg wurde er als VTV-Dressurhengst des Jahres ausgezeichnet.

2014 verbuchte Dante Weltino Old in seiner ersten S-Saison 13 Siege und platzierte sich im Finale des Nürnberger Burg-Pokals und wurde von FN-Ausbildungsbotschafter Christoph Hess als „absolutes Ausnahmepferd“ tituliert. Der neunjährige Oldenburger Rapphengst war mit seiner schwedischen Reiterin für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro nominiert hatte dann aber Pech. Kurz vor dem offiziellen Check durch die Veterinäre zog sich Dante Weltino in der Box eine Hufprellung zu und erhielt keine Startzulassung. (mö)

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