Erhard Hasselbach referiert vor der Gemeindevertretung

Herleshausen: Die Dorfentwicklung im Fokus

Dauerthema: der Bahnhof und sein Umfeld in Herleshausen. Die Probleme mit der DB scheinen gelöst, die Gespräche bezüglich der Fördermittel für die Abwasserentsorgung laufen. Foto: Archiv

Herleshausen. Für ihre letzte Sitzung im laufenden Jahr hatten sich die Gemeindevertreter Herleshausens vorgenommen, sich umfassend zum Thema „Dorfentwicklung“ zu informieren – denn in 2017 tritt landesweit eine neue Richtlinie zu den Förderschwerpunkten des Programms in Kraft, die auch Auswirkungen auf einen möglichen Antrag der Gemeinde hätte.

Zudem unterrichtete Bürgermeister Burkhard Scheld die Kommunalpolitiker über den aktuellen Stand in Sachen Bahnhof und Kanalsanierung.

Die Dorfentwicklung

Referent Erhard Hasselbach von der Stabstelle Demografie, Dorf- und Regionalentwicklung des Werra-Meißner-Kreises nahm am Dienstagabend im Dorfgemeinschaftshaus von Nesselröden ausführlich Stellung zu dem neuen Antragsverfahren der Dorfentwicklung. Die Richtlinie wird im März eingeführt werden, aber rückwirkend ab Januar gültig sein. „Ziel des Förderprogramms ist ausdrücklich die Innenentwicklung“, sagte Hasselbach. Drängendstes Problem hierbei: Fließen Fördermittel des Programms Dorfentwicklung, dürfen zunächst keine neuen Bauplätze in Herleshausen ausgewiesen werden. Erneut beraten werden soll über einen möglichen Antrag in der nächsten Sitzung der Gemeindevertreter am 31. Januar.

Das Bahnhofsumfeld

Die Probleme mit der Deutschen Bahn bezüglich der Entwidmung der von der Gemeinde erworbenen Flächen des Bahnhofsumfelds (wir berichteten) werden weiter aktiv angegangen – das teilte Bürgermeister Burkhard Scheld mit. Gespräche geführt habe er auch mit dem Planungsbüro sowie den Verantwortlichen des Wasser- und Abwasserzweckverbands.

Der Kanalbau

Die Energienetz-Mitte ist an die Gemeinde herangetreten, um die Restmittel in Höhe von 630 000 Euro für den Kanalbau neu zu ordnen. „Von dieser Summe könnte der größte Teil in den kommenden Jahren durch Umwidmung noch verbaut werden“, sagte Scheld. Somit können die Kanalarbeiten in Herleshausen (Nordstraße, Waldstraße und zwei Bereiche des Hainertors) sowie in Unhausen (Arnsberger Straße) nach Absprache mit den Straßenbaulastträgern umgesetzt werden.´

 

Von Emily Spanel

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