Herleshausen und Sontra können Eon-Elektroauto für jeweils eine Woche unentgeltlich testen

„Ein Auto, das seinen Fahrer belohnt“

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Lediglich ein kurzer Erfahrungsbericht wird gewünscht: Burkhard Scheld, Karl-Heinz Schäfer und Bernhard Walter übernehmen den flüsterleisen „iOn“ von Armin Schülbe (von links).

Herleshausen/Sontra. Knapp 30 000 Euro kostet der kleine Elektroflitzer, den Armin Schülbe am Montag an die Bürgermeister Burkhard Scheld und Karl-Heinz Schäfer in Sontra für jeweils eine Probewoche überreichte.

Der Leiter des Regionalzentrums Nord von Eon-Mitte hatte das E-Auto selbst nach Sontra zur Übergabe gefahren und ist begeistert. „Für kurze und mittlere Strecken ist das Auto ideal, schließlich liegt der Verbrauch bei nur rund fünf Euro auf 100 Kilometer“, erklärt Schülbe. Eon-Mitte hatte bereits vor knapp zwei Jahren sechs Peugeot-Elektroautos vom Typ „iOn“ gekauft, um Erfahrung mit der Versorgung von Elektro-Kfz zu sammeln. Der „iOn“ ist ein reines E-Auto mit 120 Kilometern Reichweite, eine „Betankung“ mit Strom dauert jedoch rund sechs Stunden.

Weil bei Eon aber immer die gleichen Mitarbeiter mit den Autos fuhren, sollen diese jetzt von Herleshausen und Sontra auf ihre kommunale Tauglichkeit hin geprüft werden. „Für kurze Strecken wie etwa Kontrollfahrten zum Hochwasserbehälter ist das Auto ideal“, sagt Bernhard Walter vom Sontraer Bauhof. Walter und seine Kollegen werden in der kommenden Woche die Hauptnutzer des „iOn“ sein, bevor der Peugeot danach in Herleshausen getestet wird.

„Dabei belohnt der Wagen den Fahrer“, erklärt Schülbe, „lässt man sich den Berg herunterrollen, funktioniert der Motor wie ein Generator und lädt die Akkus wieder auf.“ Die Lithium-Ionen-Akkus haben eine Kapazität von 16 Kilowattstunden und können an jeder handelsüblichen Steckdose geladen werden.

Eon plant aber bereits ein flächendeckendes Ladesäulen-Netz. Die erste im Kreis steht schon in Hessisch Lichtenau. Die kalte Witterung wird in den nächsten zwei Wochen wohl die größte Herausforderung für die Fahrer aus Herleshausen und Sontra sein.

Schließlich wird auch die Heizung aus den Akkus gespeist, welche zudem bei den derzeitigen Minusgraden nicht ihre volle Kapazität erreichen können. (wrs)

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