Wiedereröffnung Anfang Februar

Hotel Hohenhaus unter neuer Leitung

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Neuer Hotelchef: Valentin Resetarits nennt sich selbst Gastgeber. Der Burgenländer hat die Leitung von Hotel Hohenhaus im Herleshausener Ortsteil Holzhausen übernommen.

Holzhausen. Hotel Hohenhaus bei Holzhausen steht jetzt unter der Leitung des Österreichers Valentin Resetarits. Er will das Hotel einem Facelift unterziehen.

Auf seiner Visitenkarte steht „Gastgeber“ - und als solcher versteht sich Valentin Resetarits auch. Der 63-jährige Burgenländer hat die Leitung von Hotel Hohenhaus bei Holzhausen übernommen. „Ich bin zeit meines Lebens Gastgeber“, sagt Resetarits, der den bisherigen Geschäftsführer Hannes Horsch ablöst.

Zwanzig Jahre hat der Österreicher in Mecklenburg-Vorpommern „an der touristischen Entwicklung teilgenommen“, wie der gelernte Koch und Hotelfachmann sagt, war viele Jahre in Südafrika und England in der Hotellerie tätig und zuletzt in Hamburg. Seit 23 Jahren führt er seine eigene Managementfirma, mit der er jetzt auch die Leitung von Hohenhaus übernommen hat.

Der Auftrag sei auf ein bis eineinhalb Jahre angelegt. In dieser Zeit wolle er in dem Haus einiges verändern und gleichzeitig einen Nachfolger suchen, der das Hotel mit Sterne-Restaurant langfristig übernimmt - ob als Geschäftsführer oder Pächter sei dabei offen. „Hohenhaus ist eine Marke und ein Produkt, das in die Jahre gekommen ist und deswegen ein Facelifting benötigt“, sagt Resetarits, der sich, der sich selbst einen „Optimisten mit positiver Lebenseinstellung“ nennt. Das gelte für die Ausstattung wie das Mobiliar und die Dekoration, aber auch für die Angebote. „Wir wollen weg von teuren Pauschalen und unseren Gästen flexible Arrangements anbieten.“ Neue Gäste, auch jüngeres Publikum, wolle er mit den modifizierten Angeboten gewinnen, kündigt Resetarits an. „Dazu brauche ich mein Team, ich bin Mannschaftsspieler“, sagt er und stellt fest: „Ich krempele hier nicht alles um, aber ich möchte Änderungen.“ Wenn Hotel und Restaurant am 5. Februar wiedereröffnen, dann will das Haus in jedem Fall weiter mit der großen Stärke glänzen: der Dienstleistung am Gast. „Das funktioniert sehr gut, da werde ich ansetzen“, sagt der neue Chef, für den das engagierte Personal zu den Pluspunkten zählt.

Am Niveau der mit Michelin-Stern gekrönten Küche will Resetarits festhalten. „Wenn der zweite Stern kommt, wäre das schön, es geht aber nicht darum den auf Biegen und Brechen zu bekommen“, macht er deutlich, dass er durchaus Perspektiven sieht, aber in erster Linie den Standard festigen will.

Von Harald Sagawe

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