Archfelder feiern Highlander-Kirmes mit Fußballturnier, Männerballett und Kinderfest

Es kann nur eine geben

Turnier statt Festumzug: Hier attackiert die Grandenbörner Mannschaft einen Spieler aus Breitau.

Archfeld. Dass die Menschen hoch auf dem Ringgauplateau auch zu feiern verstehen, bewiesen die Archfelder Highländer, deren Kirmes nach fünf Tagen gestern mit dem Frühschoppen ihren Ausklang fand.

Begonnen hatte die Kirmes am Donnerstag mit dem traditionellen Kränzewickeln und einem Festgottesdienst im Kirmeszelt. Am Freitag begann mit einer Party im Zelt bei Musik vom Diskoteam Satisfaction die heiße Phase der Kirmes. Einer der Höhepunkte war wie jedes Jahr der Auftritt des 1988 gegründeten örtlichen Männerballetts, der „Dancing Ballarinos“ am Samstagabend.

„Es war zwar sehr warm, aber der Auftritt der Ballarinos war wie immer ein voller Erfolg“, erzählt Florian Biehl, Mitglied des Highlander-Clubs, der seit 1995 für die Ausrichtung der Kirmes verantwortlich ist. Am Sonntag fand das traditionelle Kirmes-Fußballturnier statt, denn in Archfeld wird statt eines Festzuges auf einem Kleinspielfeld gekickt.

Sechs Mannschaften aus Breitau, Datterode, Willershausen, Herleshausen, Grandenborn und sogar eine Mannschaft aus Thüringen nahm dieses Jahr am Turnier „Flushing Meadows“ teil. Gleich nebenan war auch für die Kinder gesorgt. Die Highlander hatten ein Kinderfest organisiert, bei dem es für die Jüngsten nicht nur um Geschick und Sportlichkeit, sondern auch um Wissen ging. Mit Laufkarten ausgerüstet absolvierten die Kinder verschiedene Stationen vom Dosenwerfen über Kartoffellauf, Sackhüpfen und einem Wissensquiz.

Auch in der eigens für das Kinderfest errichteten Hüpfburg herrschte trotz schwüler Temperaturen reger Sprungbetrieb.

Von Wolfram Skupio

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