Tiertransporter

A7: Schweine-Lastwagen bei Kirchheim umgestürzt

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Der Lastwagen war mit 95 Schweinen beladen und auf dem Weg zu einem Schlachthof in Weimar. Bei dem Unfall starben zehn Schweine, 15 weitere wurde vor Ort von einem Tierarzt eingeschläfert.

Kirchheim. Nur wenige Tage nach dem Unfall eines Kälbertransporters bei Niederaula hat sich am Freitag gegen 11 Uhr auf der A7 bei Kirchheim erneut ein Unfall mit einem Viehtransporter ereignet:

Der Lastwagen mit Anhänger aus Einbeck war auf der A7 von Kassel kommend unterwegs, als auf dem Zubringer zur A4 Richtung Erfurt der Anhänger des Viehtransports umstürzte. Nach Angaben von Polizeisprecher Manfred Knoch aus Bad Hersfeld war der Fahrer vermutlich mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs.

Aktualisiert um 16.30 Uhr

Der Lastwagen war mit 95 Schweinen beladen und auf dem Weg zu einem Schlachthof in Weimar. Bei dem Unfall starben zehn Schweine, 15 weitere wurde vor Ort von einem Tierarzt eingeschläfert. Viele andere Tiere liefen auf der Fahrbahn umher und wurden von der Feuerwehr aus Kirchheim eingefangen. 

Die Abfahrt Kirchheim ist noch bis etwa 16 Uhr voll gesperrt. Der Verkehr wird umgeleitet. Die Bergungsarbeiten laufen. 

Die Feuerwehr versorgte die Schweine mit Wasser. Sie sollen später nach Bad Hersfeld gebracht werden und dort bis Montag bleiben. 

Der 50-jährige Fahrer des Lastwagens blieb unverletzt. Der Schaden liegt nach Angaben Knochs bei etwa 45.000 Euro. 

Die Abfahrt bei Kirchheim ist ein neuralgischer Punkt an dem sich schon viele schwere Unfälle ereignet haben. Der Bürgermeister von Kirchheim, Manfred Koch (SPD), drängt das Verkehrsministerium seit langem, die Gefahrstelle zu entschärfen. 

Erst am Dienstag war auf der A7 bei Niederaula ein Tiertransporter verunglückt. Dutzende Kälber liefen anschließend auf der Autobahn herum. 39 Kälber starben in dem brennenden Lkw. (kai/TVnews)

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