Kinderstadt für eine Woche: Viel Spaß in Happyhausen

Glückliche Kinder in Happyhausen: In der Kinderstadt gibt es einen Saftladen, in dem Ida, Klara und Hannah (von links) arbeiten und ihrem Kunden Gustav Mango-Maracuja-Saft verkaufen. Fotos:  Kaiser

Herleshausen. Ein Kiosk, ein Rathaus, ein eigener Bäcker und die Happy-Rundschau: In der Kinderstadt Happyhausen gibt es alles, was zum städtischen Leben gehört. Eine Woche lang simulierten die 44 Kinder unter der Leitung der Jugendförderung des Kreises ihre eigene Stadt.

Dabei mussten viele Dinge bedacht werden: Am Montag mussten die Kinder erst einmal eine Staatsform, einen Namen und eine Währung für ihre Stadt wählen. Sie entschieden sich für ein demokratisches Happyhausen mit der Währung Happymoneys.

Bürgermeisterin Karlotta wurde am Dienstag gewählt und organisierte ab diesem Zeitpunkt das städtische Leben ihrer Bewohner. Berufe wurden ausgeschrieben, Hütten gebaut und Gesetzte festgelegt. Jedes Kind wechselte täglich den Beruf, der entsprechende Lohn in Happymoneys wurde dann von der Bank ausgezahlt. Jan Niebling aus Nesselröden probierte sich als Bäcker, Koch, Schreiner und Maler aus. Am Besten gefiel ihm, wie auch seinen Freunden Jonathan Sömmer, Nico Papon und Silas Rimbach, das Schreinerdasein. Hier konnten die Jungs richtig anpacken, denn Bernd Rahmer, Martin Knorr und Toralf Preiß unterstützten die Kinder beim Hüttenbauen tatkräftig mit ihrem Wissen.

„Mir hat der Kiosk am meisten Spaß gemacht, weil die Leute hier ein- und ausgegangen sind und wir gut verdient haben“, berichtete Maya Rösl. Ihrer Freundin Katharina Bürgheim gefiel der Bastelworkshop am meisten. „Ich mag Basteln sehr gerne, und in meiner Freizeit bastel ich auch gerne zu Hause“, erzählte sie.

Bei der Präsentation der Stadt am Samstag betreuten die beiden gemeinsam den Flohmarkt, bei dem es Schlüsselanhänger, Windlichter und Blumenketten zu kaufen gab. Natürlich durften auch die erwachsenen Besucher nur in der Währung von Happyhausen bezahlen. Udo Dielenschneider und Kevin Scholz waren als rasende Reporter in Happyhausen über alle Geschehnisse informiert und berichteten über den Talentwettbewerb am Donnerstag, aber auch über die ersten Arbeitslosen. Gedruckt wurde die Happy-Rundschau dann von Herleshausens Bürgermeister Burkhard Scheld höchstpersönlich. Der war gerne jeden Tag nach Happyhausen gekommen und hatte sich die Entwicklung der Stadt angesehen. „Es hat sich alles prima entwickelt“, berichtete er. „Den Kindern zuzusehen hat viel Spaß gemacht.“

Einige Performances des Talentwettbewerbs sahen die Eltern dann auch bei der Präsentation am Samstag: Bürgermeisterin Karlotta hatte für den Tag ein buntes Programm aufgestellt. Darunter auch die Vorführung des Cup-Songs und der Breakdance-Einlage, ein Kaffee- und Kuchenbuffet und die Versteigerung der Hütten. Sabina Max von der Jugendförderung sagte: „Alle haben spannende Tage erlebt.“ Von Selina Kaiser

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