Zwei Neuzugänge sind dabei

Jahreshauptversammlung der SPD Herleshausen: Kinderförderung war Thema

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Traf sich zur Jahreshauptversammlung: der SPD-Ortsverein Herleshausen. Gastredner Bürger-meister Burkhard Scheld (rechts) informierte über das Kinderförderungsgesetz.

Herleshausen. „Spät, aber nicht zu spät“, rechtfertigte der amtierende Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Herleshausen, Helmut Wetterau, im DGH Wartburgblick die Schwierigkeiten bei der Terminfindung, die in diesem Jahr die Versammlung um vier Monate nach hinten verschoben hat.

Nach der Begrüßung erhoben sich die Anwesenden von ihren Plätzen, um an den im vergangenen Jahr verstorbenen Benno Schatz zu erinnern, der dem SPD-Ortsverein 35 Jahr lang die Treue gehalten hat.

53 Mitglieder zählt der SPD-Ortsverein aktuell. Erfreulich ist, dass im vergangenen Jahr mit Silke Reidemeister und Bernd Nölker zwei Neuzugänge zu verzeichnen waren. Walter Böhm konnte als Kassenwart zum Abschluss des vergangenen Jahres eine solide Kassenlage nachweisen, die sich auch nach den Kommunalwahlen im März und den damit verbundenen Ausgaben noch sehen lassen kann. Das bestätigten die gewählten Kassenprüfer Wilhelm Sennhenn und Stefan Adam, die Walter Böhm eine tadellos geführte Kasse bescheinigten. Der Tagesordnungspunkt „Neuwahl des gesamten Vorstandes“ erbrachte keine Überraschungen. Helmut Wetterau und Hubertus Schmelzer wurden einstimmig als erster und stellvertretender Vorsitzender wiedergewählt. Beim Kassierer gab es eine Veränderung: Walter Böhm stellte sich nach 20-jähriger Tätigkeit für dieses Ehrenamt nicht noch einmal zur Verfügung.

Ruhebank wird verschoben

Bürgermeister Burkhard Scheld informierte als Gast über die Auswirkungen des Kinderförderungsgesetzes auf Herleshausen, wobei nachvollziehbar wurde, dass das Land mit seiner Pauschalförderung den finanziellen Bedürfnissen der Landgemeinde nicht gerecht wird. Die im Wahlkampf angekündigte Ruhebank an der Werra lässt sich nur in Verbindung mit den Planungen des RP Kassel bezüglich einer Infotafel über die „Werraauen-Renaturierung“ lösen. (red)

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