CDU-Kreistagsfraktion informierte sich über Sachstand und weist Forderung nach Baustopp zurück

A 44 wird eine der grünsten Autobahnen

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In gelben Gummistiefeln: An der Baustelle des Schulbergtunnels in Hessisch Lichtenau wurde den CDU-Kreistagsabgeordneten ein Eindruck über die technische Umsetzung des Autobahnbaus vor Ort vermittelt.

Hessisch Lichtenau. „Die Autobahn A 44 wird eine der grünsten Autobahnen, die es je gegeben hat.“ So lautet das Resümee von Vorsitzendem Uwe Brückmann nach dem Besuch der CDU-Kreistagsfraktion Uwe Brückmann im A-44-Servicecenter in Hessisch Lichtenau-Walburg.

Zudem wies er die Forderung der südhessischen Grünen-Bundestagsabgeordneten Daniela Wagner nach einem Baustopp für die A 44 zurück: „Das ist ein Frontalangriff gegen Nordhessen und die Bürger im Werra-Meißner-Kreis.“ Die A 44 sei „eine für die Entwicklung der Region und die Entlastung der Bürger entlang der B 7 lebenswichtige Infrastrukturmaßnahme“. Brückmann: „Die lassen wir uns von niemandem streitig machen.“

Reinhold Rehbein, beim hessischen Straßen- und Verkehrsmanagement Hessen Mobil zuständiger Dezernent für den Autobahnbau, hatte die CDU-Kreistagsabgeordneten über den aktuellen Sachstand informiert.

Besonders beeindruckt zeigten sich die Unions-Politiker einer Pressemitteilung zufolge von den Anstrengungen, mit denen naturschutzrechtliche Belange und FFH-Richtlinien beim Bau der Autobahn berücksichtigt werden. Brückmann: „Mit teils recht kostspieligen Maßnahmen wird den Erfordernissen von Flora und Fauna entsprochen. Das reicht bis hin zum Bau von Flugschneisen für Fledermäuse über die Autobahn.“ (sff)

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