Ausschuss tagt am Montag im Hochzeitshaus

Anwalt klärt über Swap-Geschäfte auf

Bad Sooden-Allendorf. Während Witzenhausen und Hessisch Lichtenau mit der Niederlage vor Gericht mit den verlustreichen Swap-Geschäften abgeschlossen haben, gehen die Diskussionen in Bad Sooden-Allendorf weiter.

Am Montag, 6. August, kommt im Hochzeitshaus der Rechnungs- und Prüfungsausschuss zusammen. Beginn der öffentlichen Sitzung ist um 20 Uhr. Laut Tagesordnung soll der beauftragte Fachanwalt Fragen zu den Swap-Geschäften beantworten.

Bad Sooden-Allendorf hat seine Verluste durch die Swap-Geschäfte auf 1,5 Millionen Euro beziffert. Ähnliche Geschäfte hatten Witzenhausen, Hessisch Lichtenau, Meinhard, Meißner und Waldkappel abgeschlossen. Nachdem die Stadt Witzenhausen die Zahlung von ausstehenden 808.000 Euro für die Swap-Geschäfte verweigert hatte, klagte die DZ Bank vor dem Frankfurter Landgericht und gewann. Mit Blick auf unkalkulierbare Risiken durch immer weiter steigende Prozesskosten hatten die Stadtverordneten Ende Februar beschlossen, keine Revision gegen das Urteil einzulegen. Auf Grund dessen entschied sich auch Hessisch Lichtenau auf weitere rechtliche Schritte zu verzichten.

Die Stadt Bad Sooden-Allendorf hat jedoch einen anderen Anwalt als Witzenhausen und Hessisch Lichtenau. Nach dem Gerichtsurteil hatte Bürgermeister Frank Hix (CDU) angekündigt, nach einer Prüfung womöglich mit einer anderen juristischen Strategie gegen die DZ Bank vorzugehen. (clm)

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