A 38: Auffahrunfall und Transporter-Brand sorgten für lange Staus

Göttingen/Arenshausen. Zu langen Staus kam es am Montagmorgen auf der A 38 zwischen Heiligenstadt und Arenshausen. Auslöser war ein Unfall bei dem ein Mann schwer verletzt wurde.

Gegen drei Uhr war ein Kleintransporter auf einen Lastwagen aufgefahren. Die A 38 musste in Richtung Göttingen gesperrt werden. Bei dem Unfall war der 32-jährige Fahrer des Kleintransporters aus Senftenberg kurz am Steuer eingenickt und auf den Lastwagen aufgefahren. Der Kleintransporter verkeilte sich unter dem Laster und wurde 500 Meter mitgeschleift.

Während der Fahrer nur leicht verletzt wurde, musste sein eingeklemmter 25-jähriger Beifahrer aufwändig von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Er kam schwer verletzt in ein Krankenhaus. Es entstand ein Schaden von 20.000 Euro. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Heiligenstadt ab- und umgeleitet.

Gegen 6.30 Uhr ging dann kurz vor der Anschlussstelle Heiligenstadt ein Kleintransporter nach einem technischen Defekt in Flammen auf und brannte aus. Der 72-Jährige Fahrer des Kleintransporters aus dem Weimarer Land konnte sein Auto noch auf den Standstreifen lenken und aussteigen.

Durch das Feuer liefen größere Mengen Betriebsstoffe aus, welche gebunden und die Fahrbahn gereinigt werden musste. Wieder musste die Autobahn gesperrt werden, so dass auch die Ableitung des Verkehrs nicht mehr möglich war. Der Verkehr staute sich danach bis zur Anschlussstelle Leinefelde auf einer Länge von 16 Kilometern. Kurz nach 9 Uhr wurde die Vollsperrung aufgehoben.

Der Schaden am Fahrzeug und der Fahrbahn beläuft sich auf 15.000 EUR.

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