Auftakt zur Europäischen Jugendwoche in Witzenhausen

+
Gelungener Start: Die teilnehmenden Gruppen der Europäischen Jugendwoche bei der Auftaktveranstaltung auf der Bühne auf dem Witzenhäuser Marktplatz.

Witzenhausen. „Das ist so ziemlich das Farbenfroheste, was wir hier in Witzenhausen zu bieten haben“, sagt dessen Bürgermeisterin Angela Fischer. Die Rede ist von der Europäischen Jugendwoche, die zurzeit auf der Burg Ludwigstein stattfindet.

Sie wurde am Samstagabend mit einem ebenso bunten wie fröhlichen Folkloreabend auf dem Witzenhäuser Marktplatz eröffnet.

„Nachdem wir im vergangenen wegen Geldmangels eine Zwangspause einlegen mussten, freue ich mich, dass wir jetzt wieder so viel ansparen konnten, dass die 55. Auflage dieser tollen Veranstaltung stattfinden kann“, betonte Michael Göbel, Vorsitzender des Arbeitskreises Europäische Jugendwoche, in seiner Eröffnungsrede. Möglich geworden sei dies durch Zuwendungen der Stadt Witzenhausen und des Landkreises Werra-Meißner sowie durch erfolgreiche Oster- und Weihnachtsmärkte auf der Burg Ludwigstein.

Rund 200 Jugendliche aus Deutschland, Kroatien, Lettland und Rumänien sind auf der Burg zusammengekommen, um sich auszutauschen, zu tanzen und zusammen Spaß zu haben. Einen ersten Eindruck von ihrem Können präsentierten die Gruppen am Samstag den mehreren hundert Besuchern auf dem Marktplatz.

Nachdem die Folkloregruppe „Die Ludwigsteiner“ zum Auftakt zunächst mit der tänzerischen Erzählung einer ganzen Geschichte begeisternd auf die Bühne gebracht hatte, riss der ebenso anmutige wie temporeiche Vortrag der rumänische Gruppe „Lugojana“ die Menschen förmlich von den Stühlen. Beim eher unkonventionellen Beitrag der Gruppe „Ex-Vizbulite“ aus Lettland bekam man den Eindruck., als würde jeder einzelne Akteur seinen Tanz auch wirklich leben. Und richtig edel wurde es zum Abschluss mit der kroatischen Gruppe „Ivan Goran Kavacic“, bei der neben der tänzerischen Vorstellung vor allem die wunderschönen Trachten begeisterten.

Video

„Diese Veranstaltung ist immer wieder ein Erlebnis“, betonte Witzenhausens Stadtverordnetenvorsteherin Margarete Koschel-Naahs. Es sei gut, dass die Tradition auf Burg Ludwigstein fortgeführt werde, weil es sich dabei um eine besondere Art der Völkerverständigung handle. „Völkerverständigung, die ganz viel Spaß macht“, fügte Bürgermeisterin Angela Fischer hinzu. (per)

Kommentare