Winterkonzert des Fanfaren- und Musikzug Frankershausen

Ergreifend, lustig und mitreißend

Bad Sooden-Allendorf. Mal ergreifend, mal lustig, doch in jedem Fall ungeheuer beeindruckend und mitreißend waren die Winterkonzerte des Fanfaren- und Musikzugs (FMZ) der Freiwilligen Feuerwehr Frankershausen am Wochenende in der Kultur- und Kongresshalle in Bad Sooden-Allendorf.

Vor bis auf den letzten Platz gefülltem Saal spielten die 74 Musiker, die aus drei Bundesländern, an drei Tagen in der Woche, den Weg nach Frankershausen finden um zu musizieren, ein abwechslungsreiches und vor allem sehr breitgefächertes Programm an Liedern, das von der Filmmusik aus „Spiel mir das Lied vom Tod“ über „Lord of the dance“ bis hin zur „Tritsch Tratsch Polka“ von Johann Strauss reichte.

Galant führte Moderatorin Kerstin Saalfeld-Koppe wie schon im letzten Jahr durch das Programm und erzählte Wissenswertes zu den einzelnen Stücken. Großes Highlight an beiden Tagen war das von Steven Manegold gesungene Grönemeyer-Medley, bei dem Manegold in Begleitung seiner Kameraden die drei Lieder Männer, Mensch und Mambo der Stimme Grönemeyers verblüffend ähnlich zum Besten gab. „Wir spielen total gern auf jeder Kirmes und freuen und auf jeden auch noch so kleinen Auftritt. Doch die Winterkonzerte, zu denen die Leute kommen, um nur uns allein zu hören, sind für jeden von uns definitiv der Höhepunkt, dem alle schon lange vorher entgegenfiebern“, erklärt der erste Vorsitzende Dirk Schäfer. Dass die unterschiedlichen Charaktere und Altersgruppen, die von zwölf bis 86 Jahre reichen, so gut miteinander korrelieren, liegt in erster Linie an der Liebe zu und dem Spaß an der Musik, die alle miteinander verbinden. „Wir bekommen kein Geld von den Auftritten, sondern decken mit dem Eintritt lediglich die Unkosten“, berichtet Schäfer. Im Gegenteil, die Mitglieder würden eine Menge Geld aufwenden, um Instrumente zu kaufen und private Übungsstunden zu nehmen.

Dass alle Musiker mit Spaß bei der Sache waren, konnten die Zuschauer nicht nur hören sondern auch sehen: Die Fanfaren schunkelten in ihrer Einsatzpause und Dirigent Otto Koppe strahlte vor Begeisterung.

Von Gudrun Skupio

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