Polizei liegt keine Anzeige vor

Erhard-Statue in Witzenhausen hat keine Nase mehr

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Schade um die Nase: Unbekannte demolierten Erhard-Statue.

Witzenhausen. Der kürzlich am Eingang zur Witzenhäuser Fußgängerzone enthüllten Statue des ehemaligen deutschen Bundeskanzlers Ludwig Erhard fehlt seit kurzem die Nase. Unbekannte haben sie abgeschlagen, der Rest der Statue blieb unbeschädigt.

Wann genau sich die Tat ereignete, ist unklar. Am Freitag gab es die ersten Diskussionen dazu im Internet. Der Polizei liegt bislang keine Anzeige vor.

Seit dem 17. Dezember winkt der ehemalige Bundeskanzler und "Vater des Wirtschaftswunders" mit Zigarre in der Hand jedem, der an der Fußgängerzone in der Brückenstraße vorbeikommt. Erhard soll sich 1955 in Witzenhausen aufgehalten und Kriegsheimkehrer begrüßt haben. Mit seiner Statue wurde das Projekt „Museum am Weg - Witzenhausen am Spiegel der Zeit“ fortgesetzt. Initiiert hat diese Idee der Ex-Witzenhäuser Jürgen Rippel, der die Statue stiftete. Er war für eine Stellungnahme bislang nicht zu erreichen.

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