Flugzeugabsturz bei Nieste: Windmesser störten Maschine nicht

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Nieste. Sechs Wochen nach dem Absturz eines Privatflugzeugs in der Nähe der Passhöhe Umschwang im Kaufunger Wald hat die Staatsanwaltschaft Göttingen die Ermittlungen beendet.

„Wir warten jetzt nur noch auf den Abschlussbericht der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung“, sagte Oberstaatsanwalt Andreas Buick am Mittwoch auf HNA-Anfrage. Gegenüber dieser Zeitung hatten die Experten aus Braunschweig den Bericht für Ende Juni angekündigt. Laut Buick haben die Ermittlungen seiner Behörde keine weiteren Erkenntnisse erbracht. So habe sich insbesondere die These nicht erhärten lassen, wonach Windmesseinrichtungen im Wald die Elektronik der Piper-Maschine gestört haben könnten.

Wie berichtet, hatte die Obduktion der Leiche des 67-jährigen Piloten ergeben, dass dieser vor dem Aufprall des Flugzeuges noch lebte.

Die Maschine war am Karfreitag am Airport Kassel gestartet. Ziel des Fluges war Sömmerda in der Nähe von Erfurt. Nur wenige Minuten später stürzte die Piper in den Wald. Das Wrack wurde erst nach mehreren Stunden entdeckt. An der Suchaktion beteiligten sich fünf Hubschrauber.

Archivvideo von der Bergung des Wracks:

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