240.000 Euro für Ausrüstung zur Brandbekämpfung im Tunnel

A 44: Feuerwehren längs der Strecke rüsten auf

Waldkappel. Die Feuerwehren im Werra-Meißner-Kreis und im Landkreis Kassel, die künftig für Einsätze auf der neuen A 44 vorgesehen sind, werden vom Land zusätzlich ausgerüstet. So erhalten alle Wehren, auf deren Einsatzgebiet Tunnel liegen, vom Land eine Zusatzausstattung in Wert von insgesamt 240 000 Euro.

Darin enthalten sind für jede Feuerwehr zwei Wärmebildkameras, sechs Langzeit-Atemschutzgeräte, 18 Brandfluchthauben, drei Koffer mit speziellen Blitzleuchten sowie sechs Suchstöcke. „Mit dieser einheitlichen Ausstattung sind wir gut aufgestellt“ sagte Erwin Baumann, Leiter des Sachgebietes Brand- und Katastrophenschutz beim Regierungspräsidium während einer Informationsveranstaltung in Waldkappel, an der die Bürgermeister und Gemeindebrandinspektoren aus den Städten und Gemeinden an der A 44 teilnahmen. Im Werra-Meißner-Kreis sind die Feuerwehren von Hessisch Lichtenau, Waldkappel, Wehretal, Sontra und Herleshausen für Einsätze auf der Autobahn zuständig.

Ebenfalls vorgesehen sind Fortbildungen für die Tunnelbrandbekämpfung. Die ersten Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule beginnen im Juni. Sie sind speziell für die Führungskräfte der Autobahnfeuerwehren der A 44 konzipiert. Auch die Kosten hierfür übernimmt das Land komplett.

Während der Informationsveranstaltung in Waldkappel stellten Vertreter des Innenministeriums, der Landesfeuerwehrschule, des Regierungspräsidiums und von Hessen Mobil auch die baulichen und brandschutztechnischen Einrichtungen der Tunnel sowie den Rahmeneinsatzplan vor. „Die Zuständigkeit für Straßentunnel stellt für die Feuerwehren eine große Herausforderung dar, die über die bisherigen hinausgeht. Deshalb ist ein einheitliches und gemeinsames Wirken aller Beteiligten erforderlich“, sagte Erwin Baumann. Anregungen und Änderungswünsche seien willkommen. ZUM TAGE/ SEITE 2

Von Dieter Salzmann

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