Brunnen-Sanierung kostete die Stadt keinen Cent – Hix würdigt Unternehmerinnen

Geist der Gemeinschaft

Spender und Initiatoren zur Sanierung des Marktbrunnens: Gerd und Gabriele Kniese (Seniorenzentrum Nettling, von links), Silvia Schmidt, Andrea Stöber, Wolfgang Wilke (Sparkassen- und Kulturstiftung Werra-Meißner), Evelyn Köhne, Maren Blankenstein, Gitta Böttner, Isabella Mors und Birgit Kullik. Foto:  Cortis

Bad Sooden-Allendorf. Als „bestes Beispiel“ für den Gemeinschaftsgeist in Bad Sooden-Allendorf hat Bürgermeister Frank Hix die Sanierung des Marktbrunnens in Allendorf bezeichnet, die ohne den Einsatz städtischer Finanzmittel gelungen ist.

Bei der Eröffnung des Erntefestes am Samstagnachmittag würdigte Hix das Engagement der Badestädter Unternehmerinnen, die exakt vor einem Jahr zu diesem Zweck eine Spendenaktion ins Leben gerufen hatten – mit durchschlagendem Erfolg. Noch ausstehendes Geld eingerechnet, werde die Summe von 30 000 Euro erreicht, um die Kosten decken zu können, gaben Andrea Stöber und Silvia Schmidt für die umtriebigen Unternehmerinnen bekannt, als der „neue“ Brunnen offiziell eingeweiht wurde.

Wie Hix dankten auch die Unternehmerinnen den vielen Geldgebern und nannten stellvertretend die Eheleute Gerd und Gabriele Kniese sowie die Sparkassen- und Kulturstiftung Werra-Meißner, die sich mit hohen Einzelspenden an der Finanzierung des Projektes beteiligt hatten. Die Unternehmerinnen selbst hatten mit unterschiedlichen Aktionen 5000 Euro für die Sanierung erwirtschaftet. Die war nötig, weil im Laufe der Zeit die Wände des Brunnens undicht geworden waren und austretendes Wasser im Winter zu gefährlichen Rutschbahnen gefror.

Dank sagten Stöber und Schmidt auch den beteiligten Baufirmen für „zuverlässige und saubere Arbeit“ sowie dem Erntefestausschuss, der das Projekt mitgetragen und gefördert habe. Für die Sparkassen- und Kulturstiftung begründete Wolfgang Wilke deren Engagement mit der Überzeugung, zu einem attraktiven Marktplatz gehöre auch ein attraktiver Brunnen, „der uns wie ein guter alter Freund über Jahrzehnte und Jahrhunderte begleitet“.

Auf Anregung des Vereins für Stadtkultur soll der Marktbrunnen noch eine Unterwasserbeleuchtung in neuester LED-Technik erhalten. Die solle rechtzeitig vor Beginn der dunklen Jahreszeit voraussichtlich schon im September installiert werden. Gedacht sei ferner daran, die alten Blumenkästen durch solche aus Edelstahl zu ersetzen.

Erst nach diesem letzten Schritt solle die Sanierung des Marktbrunnens richtig gefeiert werden, kündigte Andrea Stöber an und verriet mit einem Augenzwinkern in Richtung Sooden auch schon mal den Arbeitstitel: „Brunnenfest in Allendorf“. (zcc)

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